Vor der Türe blüht im Sommer wilde Kamille in schmalen Beeten, drinnen erwartet den Gast unabhängig von der Jahreszeit immer ein üppiger Blumenstrauß auf der gläsernen Theke. Unterhalb der Blütenvase entfachen fast zwei Dutzend Antipasti ihr Farbenfeuerwerk:

Krebsfleisch mit Fenchel, silbrige Alici in goldgelbem Öl, Zucchini-Rouladen, ausgebackenes Gemüse in zartem Teig, verschiede Pilze, Auberginen in allerlei Variationen, Scampis, Schrimps und vieles mehr.

Ein üppiger, optischer Empfang vor dem eher schlicht gehaltenen großen Gastraum mit seiner dunklen Balkendecke und den rotbraunen Terrakotta-Fliesen, den Wein- und Grappaflaschen-Vitrinen neben den Stufen zum kleinen gemütlichen Kolleg und dem schönen alten Serviertisch neben dem Mittelbalken.

Als rustikaler Landgasthof versteht sich das "Casa Isoletta". Die rosé und weiß eingedeckten Tische mit den gestärkten weißen Stoffservietten steuern zu dieser Rustikalität einen Hauch Eleganz bei. Für die Küche gilt dasselbe: ländlich italienisch umschreibt sie Mario Cavallo, der Chef der "Casa", unmittelbar an der Stadtgrenze Frankfurts, hinter der Sachsenhäuser Warte.

Cavallo, gebürtig aus dem kalabrischen Küstenstädtchen Diamanten und sein ebenfalls süditalienisches Küchenteam, verfeinern diese "cucina rustica" häufig mit Edelprodukten. So empfiehlt die – ausschließlich männliche, in weißen Hemden mit Krawatte, schwarze Hosen und weinrote, lange Schürzen gekleidete - Servicebrigade durchaus als Tagesüberraschung einmal feine Bandnudeln mit Hummer, ein Fischcarpaccio auf Rucolasalat oder gratinierte Garnelen, begleitet von einer Senf-Cognac-Sauce.

Ansonsten reicht die Speisenpalette von der Minestrone über Gnocchi mit frischer Pesto bis hin zum Rinderfilet in Barolosauce oder einem Seewolf in Salzkruste mit Olivenöl.

Alle zwei bis drei Wochen wechseln zudem die "Küchenempfehlungen" auf der Karte - das frische Marktangebot bestimmt auch in der "Casa Isoletta" die Phantasie der Köche.

Im Sommer lässt man sich zum Beispiel ihren Gianchetti-Fisch mit Cannellini (leichte weiße Bohnen) auf der Zunge zergehen, ein gefülltes Kaninchen mit Thunfischsauce oder Lachspaprika im Rucola-Tomatenbett. Selbstverständlich kann man in der "Casa Isoletta", die über einen fast 300 Personen fassenden Sommergarten und einen großzügigen eigenen Parkplatz verfügt, auch nur eine Pizza bestellen. Zehn verschiedene stehen zur Wahl. Seltenheitswert in unseren Breitengraden hat jene Variante mit "Salsiccia Calabrese", einer scharfen Wurst aus der Heimatregion von Signore Cavallo.

Zur Pizza wie zur Pasta, zum "Pesce" wie zum "Carne" empfiehlt der umsichtige Senior-Kellner gerne den passenden Wein.

Die Karte bietet Gewächse aus fast allen italienischen Anbaugebieten

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